Meine zentralen Anliegen:
Ich setze mich ein für soziale Anliegen, für die Rechte der von Armut
betroffenen und ausgegrenzten Menschen und für ihre Integration in die
Gesellschaft. Meine Schwerpunkte sind: Migration, Grundrechte,
Sozialhilfe, Budgetfragen.
Ich engagiere mich für gute Arbeitsbedingungen im Sozial- und
Gesundheitsbereich, für einen bedürfnisgerechten Service Public und
für eine integrative ökologische Gesellschaft. Der Kampf gegen
Jugendarbeitslosigkeit liegt mir besonders am Herzen.
Jugend, Alter, Sucht sind weitere Bereiche, in welchen ich mich
engagiere.
Schliesslich setze ich mich für eine Finanzpolitik ein, welche
gesellschaftliche Integration fördert und - wenn es sein muss - auch
antizyklisch in nachhaltige soziale Projekte investiert.
Eine Auswahl meiner Vorstösse im Berner Stadtrat:
Neuste Entwicklungen mit einschneidenden finanziellen Folgen für
die Stadt Bern
Die Wirtschaftskrise wird vermutlich einen Ausfall der Steuereinnahmen
mit sich bringen. Mit der Steuergesetzrevision, die der Grossrat in
der Novembersession 2009 in erster Lesung beschlossen hat, und der
Reduktion bei der Vermögenssteuer, wie sie die vorberatende Kommission
des Grossrates vorsieht, wird sich die Situation zusätzlich
verschärfen. Meine Fragen an den Gemeinderat:
1.
Wie hoch werden die Steuerausfälle für die Stadt Bern, wenn die
kantonale Steuergesetzrevision - gemäss aktuellem Informationsstand -
realisiert wird?
2.
Welche finanziellen Konsequenzen wird der Steuerausfall in der Stadt
Bern haben?
3.
Beabsichtigt der Gemeindrat, sich mit
anderen Gemeinden in Verbindung zu setzen, um die Folgen des
Steuerausfalls gemeinsam anzugehen bzw. allenfalls eine solche
Steuerreduktion zu bekämpfen?
4.
Wie sehen die Steuereinnahmen der Stadt Bern für 2010 aus, bzw. mit
welchen Ausfällen gegenüber dem Budget 2010 ist bei den natürlichen
und juristischen Personen zu rechnen? Link zum Vorstoss: Neuste Entwicklungen mit einschneidenden finanziellen Folgen
Denkmal für 780 Spanienfreiwilligen aus der Schweiz (18. Juni
2009)
Im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) haben 780 Schweizerinnen und
Schweizer
gegen den Militärputsch von General Franco die Republik und damit die
Demokratie mitverteidigt. Mit ihrem Engagement
in der „Résistance“ verteidigten sie auch die demokratischen
Prinzipien der Schweiz. Dennoch waren sie in der Schweiz nicht
willkommen. Erst neustens haben National- und Ständerat die
ungerechten Militärurteile gegen die Schweizer
SpanienkämpferInnen aufgehoben: Eine Rehabilitation und eine
Entkriminalisierung nach 70 Jahren! Sie hätten sich für Freiheit und
Demokratie eingesetzt, heisst es heute. Mit einem Denkmal in Bern als
politisches Zentrum würde ihnen symbolisch Anerkennung geschenkt
Unser Antrag: der Gemeinderat soll mit dem Bund und der
IG-Spanienfreiwilligen Kontakt aufnehmen, um an zentraler Stelle in
der Stadt Bern ein Denkmal für Spanienfreiwilligen zur errichten.
Link zum Vorstoss: Denkmal für Spanienfreiwilligen
Die Stadt Bern soll dem UNESCO-Projekt „Städte gegen Rassismus
beitreten“
Im März 2004 lancierte die UNESCO die internationale Koalition der
Städte gegen Rassismus (www.unesco.org/shs/citiesagainstracism).
Weltweite vernetzen sich Städte, die sich entschieden und
kontinuierlich gegen Rassismus, Diskriminierung und
Fremdenfeindlichkeit einsetzen: Barcelona, London, Paris, Lyon oder
Stockholm haben seither eine entsprechende Absichtserklärung (Declaration
of Intent)
unterzeichnet.
Die Stadt Bern engagiert sich bereits in verschiedensten Bereichen
gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, so u.a. mit der
Mit-Finanzierung des ggg-fons (www.gggfon.ch).
Trotzdem sind rassistische Übergriffe, Diskriminierung und
fremdenfeindliche Handlungen auf städtischem Gebiet Realität. Mit
einem Beitritt zu der von der UNESCO lancierten Städtekoalition kann
die UNESCO-Weltkulturstadt Bern ein weiteres wichtiges Zeichen setzen.
Wir bitten daher den Gemeinderat, den Beitritt der Stadt Bern zur
European Coalition of
Cities against Racism
eingehend zu prüfen, unter Einbezug der von der Stadt Bern bereits
erfüllten, bzw. noch zu erfüllenden Beitrittskriterien, wie sie von
der UNESCO vorgelegt werden (Act
of Accession
and Commitment-
Ten Point Plan).
Bern, den 17.
August 2006:
http://www.bern.ch/stadtrat/sitzungen/termine/2008/2008-04-02.1098878975/file
Europäische Städte-Koaliton gegen
Rassismus, 10 Punkte-Aktion gegen Rassismus:
http://www.bern.ch/stadtverwaltung/bss/kintegration/publikationen
Stadtbauten Bern (StaBe):
Das Projekt BärenPark sollte mit privaten
Mitteln finanziert werden, so der Plan der bürgerlichen
GemeinderätInnen. Doch aus geplanten 9.7
Millionen sind inzwischen mehr als 20 Millionen Franken geworden. Über
10 Millionen Franken muss die StaBe aus
der Stadtkasse berappen: das teuerste Bärengefängnis auf der Welt.
Ich habe mich von Anfang an gegen die Kostenexplosion betreffend
BärenPark geäussert, davor gewarnt,
regelmässig die richtigen Fragen gestellt und sowohl im Stadtrat als
auch in der Aufsichtskommission mich dafür eingesetzt, dass die Kosten
transparent dargestellt werden müssen. Ich sah das Debakel voraus,
denn es wurde bald klar, dass die Stadtbauten (StaBe)
mit ihrem CEO den komplexen Aufgaben nicht gewachsen waren und in
Folge der Auslagerung auch die demokratische Kontrolle nicht mehr
gewährleistet war. Der Gemeinderat hat glücklicherweise eingesehen,
dass die Auslagerung der
StaBe unsinnig war, und deren Rückführung in die
städtische Verwaltung beschlossen.
Hier sind meine Vorstösse betreffend BärenPark:
Transparenz im BärenPark-Projekt ist eine
Notwendigkeit!
http://www.bern.ch/stadtrat/sitzungen/termine/2009/09.000350/file
StaBe:
Projektsplitting um die Finanzierung von
BärenPark zu retten?
http://www.bern.ch/stadtrat/sitzungen/termine/2009/eingang.2009-08-20.0862576485/view
Ein finanzielles Loch unter dem tiefen Bärengraben!
http://www.bern.ch/stadtrat/sitzungen/termine/2009/09.000169/file
Verselbständigung und Selbstherrlichkeit von
StaBe?
http://www.bern.ch/stadtrat/sitzungen/termine/2009/09.000026/file
Sozialhilfe:
Sozialhilfe ist ein letztes staatliches Auffangnetz für
Armutsbetroffene, die sich selber nicht mehr genügend versorgen
können. Leider sind nicht alle Menschen in der Lage immer bezahlte
Arbeit zu leisten. Oft ist es der Arbeitsmarkt, der für sie keine
passende Stelle bietet. Wir dürfen uns nicht erlauben mit Diskussionen
über Missbauch vom Hauptproblem der Armut
in der Schweiz abzulenken. Und die gibt es auch in der Schweiz,
betroffen sind vor allem Familien mit Kindern und Jugendliche, die die
Hälfte der Sozialhilfesuchende ausmachen. Die Reichen werden reicher,
die Zahl der Armen wird grösser. In der Schweiz besitzen knapp 4
Prozent der Steuerpflichtigen 54,5 Prozent des gesamten Vermögens,
Tendenz steigend. Ein Sechstel der Bevölkerung besitzt überhaupt kein
Vermögen. Die Schere öffnet sich rasant, auch in der Schweiz und vor
allem in den Städten.
Gegen Armut: Integration statt Ausschluss
http://www.bern.ch/stadtrat/sitzungen/termine/2008/08.000197/file
Soziale Sicherheit: Genügend Fachpersonal für die Sozialdienste
http://www.bern.ch/stadtrat/sitzungen/termine/2009/2010-01-04.6799239061/file
Stellungnahme zum Bericht Sozialhilfemissbrauch in der Stadt Bern:
http://www.gbbern.ch/gbpositionen/medienmitteilungen/2008/2008/bericht-sozialmissbrauch-in-der-stadt-bern/index.html